BiSS redefine - MAJOR UPDATE 2022

Nach einigen Monaten Entwicklung präsentieren wir, als PROMADENT, das erste große Update in 2023. Neben vielen technischen Verbesserungen ist vor allem der Auftritt als Marke BiSS in Schrift und Form überarbeitet worden. Neue Namen der Applikation und frische Logos mit passenden Farben in moderner Optik sorgen für mehr Übersicht und eben den Weg für die Internationale Ausrichtung. Die 14 Sprachpakete gibt es bereits zum Download, weitere Folgen. Ziel ist die Software BiSS in der dentalen Welt bekannt zu machen und komplett neue Anwendungen zu präsentieren.

 

Aus dem Model-Creator wird jetzt PRINT - sonst ändert sich nichts.

 

 

 

 

 

 

1991 wurde der beliebte Schokoriegel der Deutschen umbenannt. Ob die heutige MARS GmbH damals internationale Sprachjargons als Motivation nutzte, um Twix zu launchen, ist für und als Promadent nicht von Bedeutung. Angelehnt an die „Großen“ (z. B. Microsoft Office) wurde in unserem Headquarter entschieden, den Software-Produkten ein Facelift zu verpassen. Zudem ergänzen neue Strukturen die Applikationsmatrix und es wird jetzt auf das internationale Pferd gesetzt. Und so wird das neue Dach des beliebten Softwaregebäudes  aussehen:

 

Die BiSS-Erfolgsstory

Schon mit der Gründung im Jahr 2018 begeisterten wir als agiles Start-up mit der innovativen Software BISS Model-Creator für das Herstellen von Modellen basierend auf Intraoralscandaten. Seither wird die Erfolgsgeschichte stetig weitergeschrieben. Als die Software erstmals erfolgreich zum Einsatz kam, war das Software-Logo zwar noch ein Alien, doch wir als Akteure begannen bereits zu träumen. „Eines Tages werden wir ein Programmangebot haben wie Adobe mit Creative Suite“, erinnert sich Hindrik Dehnbostel, der als CADSPEED CEO zum Gründungsteam der Entwicklungsmannschaft gehört. Aus dem Traum wurde Realität: Im Januar 2019 launchten wir den ersten Release Candidate (Vorab-Version) von BiSS Dental-Model-Creator. Gut drei Jahre später ist – u. a. dank des großartigen Feedbacks von begeisterten Anwendern – ein Instrument geschaffen, welches viele Labore in ihrem Alltag nicht mehr missen möchten. „Ohne die BiSS-Software wären wir mit unseren 16 CAD-Arbeitsplätzen aufgeschmissen“, berichtet Ricardo Bell (CEO, CADSPEED Fräszentrum).

(Bild links: BiSS Model-Creator 2018, Bild recht: BiSS PRINT 2022)

 

BiSS erhält neuen Turbo im Quellcode und wird bis zu 30% schneller

Aufgrund der neuen Entwicklung und zukünftiger Anwendungen wurde die Software zum Designen von Modellen auf Intraoralscans im monatelangen Wartungsmodus umprogrammiert. Berechnungen, die in Reihe aufeinanderfolgend ausgeführt wurden, können jetzt im Multitasking-Verfahren parallel berechnet werden. Das verschafft der neuen Software PRINT einen Performanceschub von +30%. Diese neue Technologie zur Berechnung von Designschritten wird in weiteren Anwendungen genutzt werden.

 

Next Steps

„Wir haben in den Lockdown-Sessions ordentlich entwickelt und bringen in den nächsten Monaten 3 neue Applikationen. Wir wollen auch international durchstarten, somit brauchten wir für einige deutschsprachige Programme wie Fräsmodelle oder Bissschablonen ein englisches Wording, und haben alles einmal umbenannt und die Dachstruktur entworfen. Die BiSS Dental Sortware Suite soll als Marke alle Anwenungen unter sich zusammenhalten. Aus Model-Creator wird jetzt PRINT, Fräsmodelle heißt ab sofort MILLING, aus dem Tray-Generator ist kurz TRAYS geboren und Bissschablonen inklusive Stützstiftregistrate ist zu LOCATE verschmolzen.“    Kimberly Krüger, Geschäftsführerin bei Promadent

 

Die neuen Designs im Überblick

 

PRINT ist die Software für die digitale dentale Modellherstellung. Einfach und schnell können aus digitalen Abdrucknahmen präzise, druckbare 3D-Modelle erstellt werden. Die Scandaten werden mit einem intuitiven Schritt-für-Schritt-Arbeitsablauf zu einem virtuellen dentalen Modell gestaltet. Mit PRINT können herausnehmbare Stümpfe im Modell oder sogar vollständige Segmente definiert werden. Nach Erwerb des Einzelmoduls MILLING, erstellen Sie sich im Handumdrehen ein Fräsmodell aus den vorher definierten Stümpfen. Mit dem bereits integrierten Plugin "Implants" können Sie schnell und einfach Analoge in Ihr Modell integrieren sowie herausnehmbare Gingivamasken erstellen. Ihnen steht hierfür eine umfangreiche Implantatbibliothek zur Verfügung. Die automatische Aushöhlung sowie das Erstellen von Ablaufkanälen sind wesentliche Bestandteile, um Material und somit bares Geld zu sparen. Beschriftungen der Kiefer können spielend leicht auf den verschiedenen Sockel-Geometrien angebracht werden und sind eine Erleichterung für die Patientenzuordnung. Der Fortschritt kann jederzeit in einem komprimierten Ordner gespeichert und archiviert werden.

 

Die neue Art Fräsmodelle herzustellen, ist digital. Mit BiSS MILLING! Aus intraoralen und extraoralen Scandaten, die in den Datenformaten .STL, .OBJ und .PLY importiert werden, können in nur wenigen Minuten Fräsmodelle gestaltet werden. Die schon in dem PRINT bewährte Schritt-für-Schritt-Steuerung ist auch in MILLING eine willkommene Erleichterung. So gelingt es Ihnen sicher, sich schnell in dem Programm zurecht zu finden. Das digitale Dentallabor durchläuft so nur wenige, aber sortierte Schritte wie das Festlegen der Stümpfe, Sockelgeometrie, die Einstellung der Höhe und Abstand Zueinander. Die gemachten Einstellungen werden für den nächsten Auftrag gespeichert und gewährleisten eine Individualisierung des Programms.

 

 

Individuelle Abdrucklöffel erstellen? Nichts leichter als das mit BiSS TRAYS! In Zusammenarbeit mit Zahntechnikern und Zahnärzten entwickelt, konzentriert sich der TRAYS auf die wesentlichen Schritte, die für die Konstruktion von Abformlöffeln relevant sind. Mit dem Einzelmodul LOCATE ist dies sogar für Bissschablonen und Stützstiftregistrate möglich. Ergebnis ist ein durchdachter und schlanker Workflow, der Sie Schritt für Schritt mit zahlreichen Automatismen zum fertigen Produkt führt. Durch die zahlreichen optional einstellbaren Parameter ist jedoch eine maximale Flexibilität gewährt, sodass auch speziellste Kundenwünsche umgesetzt werden können. Aus intraoralen und extraoralen Scandaten, die in den Datenformaten .STL, .OBJ und .PLY importiert werden, können in nur wenigen Minuten individuelle Löffel gestaltet werden. Das digitale Dentallabor durchläuft so nur wenige, aber sortierte Schritte wie das Festlegen der Löffelform, das Ausblocken der Unterschnitte, ggf. das Erstellen von Wachswällen, die Positionierung des Löffelgriffes, das Beschriften und die Perforation. Die gemachten Einstellungen werden für den nächsten Auftrag gespeichert und gewährleisten eine Individualisierung des Programms.
 

 

Die Erstellung von individuellen Bissschablonen und Stützstiftregistraten ist mit BiSS LOCATE spielend leicht. Offene Dateiformate wie STL, PLY und OBJ können aus verschiedensten Intraoralscannern in LOCATE importiert werden. In Zusammenarbeit mit Zahntechnikern und Zahnärzten entwickelt, konzentriert sich das Modul auf die wesentlichen Schritte, die für die Konstruktion von Bissschablonen und Stützstiftregistraten relevant sind. So durchläuft man im Arbeitsablauf einen Reparaturassistenten, der unterstützend Fragmente der digitalen Abformung bereinigt, um die Bissschablone und das Stützstiftregistrat störungsfrei zu konstruieren und zu drucken. Sie haben die Möglichkeit Ihre Wachswälle individuell mit Rillen, mit Rinnen, mit einem runden Ende oder mit einem offenen Ende zu gestalten. Mit dem bereits integrierten Plugin "Pointer" bietet sich Ihnen die Möglichkeit flexibel, individuell und schnell ein Loch und eine Platte für den Stützstift mit Ihrer vorab definierten Basis zu kombinieren. Ergebnis ist ein durchdachter und schlanker Workflow, der Sie Schritt für Schritt zur fertigen Bissschablone und zum fertigen Stützstiftregistrat führt. Dabei setzt BiSS LOCATE auf zahlreiche Automatismen, die Sie schnellstmöglich zum Ziel bringen. 

 

Der BiSS VIEWER ist für offene Dateiformate wie STL, PLY und OBJ (auch Farbscans werden wiedergegeben). Jetzt mit intuitiver Bedienung und individuell anpassbaren visuellen Eigenschaften. Ändern Sie vom Look & Feel die Farben der Modelle und Hintergründe ganz nach eigenem Gusto z.B. für Präsentationszwecke. Es gibt raffinierte Darstellungen, wie die Dual-Compare-View oder eine Explode-View. Lassen Sie sich die Größe jedes geladenen Objekts in einer Single- und Multi-Boundary-Box angegeben, aber zusätzlich auch individuelle Geometrie-Daten. Was wir bei anderen STL-Viewern vermisst haben, ist die Funktion Objekte im 3D-Raum in Ihrer Position zu verschieben. Können wir jetzt. =) Hier für uns noch ein echtes Highlight mit Seltenheitswert unter den marktüblichen 3D-Viewern: Spielendleicht können Wandstärken mit einer farblichen Darstellung überprüft werden. Wir lieben diese Funktion. Wir hoffen ihr auch. :)

 

 

3 Neue Software Produkte

Die nächste Revolution aus der Softwarewerkstatt soll das Label iAW hinzugefügt bekommen und steht für Integrated Auto-Assistence Workflow – so viel wurde verraten.Wir halten uns hier bedeckt was hinter dem Begriff wirklich steckt und was es mit den 3 kommenden neuen Softwareanwendungen auf sich hat. Da in den letzten Monaten augenscheinlich wenig passierte, darf die Dentalwelt gespannt sein was nun angerollt kommt.